| 1698 | Die Pfarrmatriken berichten, dass am 4. Februar 1698 der Weiler Pattrich "verlant" wurde. Zwei Familien wurden durch die schreckliche Lawine damals ausgerottet. |
| 1809 | Als Landesverteidiger das Pulver über dem Feuer rösten wollten, brannte der ganze Weiler Glitt ab. |
| 1810 | Verbrannten bei einer Feuersbrunst in See - Neder vier Menschen |
| 1834 | Vernichtete der Klausbach die Felder und riss zwei Häuser weg. |
| 1844 | Brannte in See die äußere Gande. |
| 1846 | Zerstörte der Klausbach schon wieder ein Haus. |
| 1888 | Am 19. August äscherte ein Brand in Trautmannskinden zwei Häuser, ein Wirtschaftsgebäude und die Kapelle des Weilers ein. Eine Frau kam ums Leben. |
| 1896 | Gründung der Freiwilligen Feuerwehr See
Laut Eintragung im Vereinskataster der BH Landeck, wurde in der Zeit nach 1874 die ersten Freiwilligen Feuerwehren im Bezirk Landeck nach dem Vereinsgesetz gegründet.
Das Tiroler Landesarchiv ist im Besitz einer Abschrift des Gründungsprotokolles.
Dieser Abschrift geht hervor, dass die Gründungsversammlung der FF See am 19. Juli 1896 stattgefunden hat. Eine Anzahl von 55 Männern erklärten sich bereit, laut vorgelegten bzw. genehmigten Statuten beizutreten. Gemeindevorsteher Johann Mallaun hat als Wahlkommissär die Wahl des Feuerwehrausschusses vorgenommen.
Folgende Mitglieder wurden einstimmig gewählt:
| Johann Lenz | Feuerwehrhauptmann | | Johann Mallaun | Stellvertreter | | Josef Tschallener | Schriftführer | | Alois Schmid | Kassier und Zeugwart | | Johann Spiss | Steigeleitmann | | Leopold Tschiderer | Spritzenleitmann | | Roman Zangerl | Schlauchleitmann | | Siegfried Zangerl | Leitmann der Ordnungsmannschaft |
Noch im selben Jahr wurde von diesem Feuerwehrausschuss eine trag- und fahrbare Handspritze angeschafft. |
| 1907 | Am 23. März ging in Giggler - Tobl eine große Staublawine ab und zerstörte die gesamte Wehranlage. Der Wehrwächter Gottlieb Auer wurde von den Schneemassen erdrückt. |
| 1911 | Am 19. Mai kam links von Trautmannskinden ein Hang ins Rutschen und vermurte das Anwesen der Geschwister Juen. |
| 1923 | Zu Weihnachten ging eine Staublawine im Weiler Pattricht nieder und richtete ungeheuren Schaden an. Eine andere Lawine riss im Weiler Haslen das Wohnhaus und zwei Stadel der Familie Josef Spiss fort. Das gesamte Vieh ging zugrunde. Die Lawine versperrte fast einen Monat den Weg ins Obertal. |
| 1932 | Am 27. August um ca. 20.30 Uhr wurde das in Blochfalle (Gemeinde Kappl) stehende Bauernhaus und der dazugehörende Stall und Stadl der Besitzerin Aloisia Waibl in Frödenegg durch einen Brand eingeäschert. Das abgebrannte Bauerhaus war schon mehrere Jahre unbewohnt. |
| 1935 | Am 2. Februar brauste früh abends im Flungtobl eine Staublawine mit ungeheuren Schneemassen ins Tal. Sie staute ca. 15 Stunden die Trisanna. Die "Pattricher-Brücke" und die Keller des Gasthofes "Schweighofer" standen unter Wasser. Durch den 20 m hohen Lawinenkegel musste ein Tunnel gegraben werden. Gegen Ende September schmelzten die letzten Schneemassen. |
| 1935 | Am 25. April um ca. 14.00 Uhr ging in der Nähe des Gashauses "Frohe Aussicht" eine Mure nieder, die die Talstraße in einer Länge von 10 Metern und einer Tiefe von 2 - 3 Metern verschüttete. Drei Tage später um ca. 10.00 Uhr ging an der gleichen Stelle eine noch viel größere Mure nieder. |
| 1935 | Am 1. Juli um ca. 19.00 Uhr ging über die Weiler Trautmannskinden und Habingen ein starker und lang anhaltender Hagelschlag nieder. Bald darauf brach oberhalb des Weilers Trautmannskinden durch die großen Wassermengen eine Mure los. Von dieser Mure wurde ein Stall und der Stadl sowie eine Waschküche mitgerissen. |
| 1941 | Am 13. November war ein Brand in Patrich. Zwei Häuser brannten ab und machten 18 Personen obdachlos. |
| 1951 | Am 21. Jänner um ca. 11.55 Uhr ging im Weiler Wald eine Staublawine nieder. Sie forderte drei Menschenleben. |
| 1959 | Am 10. Juli brach in Sesslebene in einem Doppelhaus ein Brand aus, der schließlich den ganzen Weiler erfasste. Zwei Doppelhäuser, ein Einfamilienhaus, sechs Ställe und Stadl und weitere landwirtschaftliche Gebäude brannten nieder. |
| 1959 | Am 20. Dezember um ca. 6.30 Uhr brach aufgrund eines umgefallenen Elektroofens in Labebene - Sagenegg ein Brand aus.
Telefon zu Dr. Köck "Miar varbrinna!". Er eilte halb angezogen in die Kirche und verständigte Hr. Pfarrer Unterlechner beim Kommunion austeilen. |
| 1964 | Vom 24. auf den 25. Dezember brach während der Weihnachtsmette im Wohnhaus der Familie Achenrainer ein Feuer aus. Das Haus brannte bis auf die Grundmauern nieder. |
| 1965 | Am 21. Juni ließen späte Schneeschmelze und starke Gewitter die Trisanna und ihre Seitenbäche gewaltig ansteigen. Die "Seer-Brücke" stürzte ein und musste gesprengt werden. |
| 1967 | Am 5. März verlegte westlich des Gföllhauses eine gewaltige Mure für mehrere Tage die Talstraße. |
| 1969 | Am 25. Juli trat der Flatbach in Folge eines Hagelwetters über der Alpe Gampertun aus seinen Ufern und richtete im Weiler Habigen und auf der Bundesstraße große Verwüstungen an . Die Bewohner von Habigen mussten für ca. eine Woche in sicherere Unterkünfte gebracht werden. |
| 1969 | Am 9. April um ca. 1.30 Uhr war in See - Neder ein Brand. Das Wohnhaus der Geschwister Franz und Johanna Schweighofer wird eingeäschert. |
| 1971 | Am 29. Juni brannte in See - Neder das Wirtschaftsgebäude der Familie Rudolf Schweighofer nieder. |
| 1974 | Am 5. März brannte in See aus ungeklärter Ursache um ca. 15.30 Uhr das alte und neue Wirtschaftsgebäude der Familie Gstrein nieder. |
| 1975 | Am 12. Mai löste sich im Kirchtobl eine Mure und richtete im Bereich der Kirche und Schule größeren Schaden an. |
| 1976 | Am 11. November um ca. 15.00 Uhr brannten im Ortsteil Winkl drei Wirtschaftsgebäude ab. Das war das Ende einer Brandstifterserie, die in diesem Jahr das Unterpaznaun beherrschte. |
| 1979 | Am 16. August ca. 22.30 Uhr brach in Falgeneier (Gemeinde Kappl) ein Feuer aus, das sich in kürzester Zeit zu einem Großbrand entwickelte. Ein Doppelhaus und sechs Wirtschaftsgebäude brannten bis auf die Grundmauern nieder. |
| 1988 | Am 19. Februar wurde das Wohnhaus der Familie Pircher und ein Wirtschaftsgebäude der Familie Edwin Mallaun (Lahngang - Gemeinde Kappl) ein Raub der Flammen. |
| 1989 | wurde die Feuerwehr See bei einer Brandserie zu verschiedenen Einsätzen im Raum Ischgl zur Nachbarschaftshilfe gerufen. |
1991 | wurde die Feuerwehr See ebenfalls zu verschiedenen Einsätzen im Raum Ischgl alarmiert. |